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Ortsgemeinde Schillingen

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Ortsbürgermeister Markus Franzen

Wiesenstraße 3
54429 Schillingen

Telefon (06589) 95045 Ortsbürgermeister

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.schillingen.de

Einwohner und Fläche
Einwohner: 1.230
Gemarkung: 1.958 ha, davon 520 ha landwirtsch. Nutzfläche und 1.282 ha Hoch- und Niederwald.

 

Herzlich willkommen in Schillingen

 

Die schöne Kulturlandschaft mit vielen Wandermöglichkeiten, die Gastfreundschaft der Menschen und das Freizeitzentrum am Schillinger See laden zu einem Ausflug nach Schillingen ein. Doch Schillingen ist nicht nur eine Reise wert, sondern auch als Heimat lebenswert. Denn neben der idyllischen und ruhigen Wohnlage bietet Ihnen Schillingen auch eine hervorragende Infrastruktur. Kindergarten, Schule, Kirche, Geschäfte des täglichen Bedarfs, sowie Banken sind vor Ort ansässig. Baugrundstücke, voll erschlossen inkl. Straßenendausbau, erhalten Sie ab 52 Euro pro Quadratmeter.

 

Das rege Engagement der Schillinger Bürgerinnen und Bürger in den zahlreichen Vereinen erfüllt Schillingen mit Leben.

 

 

Geschichte
Die wenigen keltisch-germanisch-romanischen Bevölkerungsgruppen, die die Zeit überstanden hatten, vermischten sich nach der Völkerwanderung mit dem fränkischen Volksstamm. Der Name Schillingen dürfte aus dieser frühen fränkischen Zeit abzuleiten sein. Die Endung -ingen stand für Stamm oder Sippe, der Wortstamm "Schello" stand für Hengst und ist auf keltische Ursprünge zurückzuführen. Demnach wäre Schillingen die Siedlung des Mannes gewesen, der den Hengst besaß. Die frühe Entstehungsgeschichte, ist in unser Ortswappen eingeflossen. So wurden1876 im Distrikt Karmet die Reste eines heidnischen Grabmals gefunden. Unter einem ausgehöhlten Steinquader, der der Aschenaufnahme diente, lag ein dreieckiger Sandstein, der heute in der Fassade des Hauses Geiben zu sehen ist. Er zeigt zwei wappenartig gegeneinander gestellte Fabeltiere mit Pferdekopf und -vorderbeinen und mit einem Schlangenleib. Dieses Motiv diente als Grundlage für das Schillinger Wappen.

Heute stellt sich die Ortsgemeinde als attraktives Eingangstor zum Hochwald dar. Inmitten des Naturparks Saar-Hunsrück liegt die Gemeinde in einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft. Schillingen ist Teil der Gebietskörperschaft der Verbandsgemeinde Kell am See, bestehend aus den Ortsgemeinden Baldringen, Greimerath, Heddert, Hentern, Kell am See, Lampaden, Mandern, Paschel, Schillingen, Schömerich, Vierherrenborn, Waldweiler und Zerf. Die Verbandsgemeinde Kell am See ist in ihrem heutigen Zuschnitt bei der Verwaltungsreform im Jahre 1970 aus sechs Gemeinden gebildet worden und stetig gewachsen. Der Verbandsgemeindebezirk war vor dem 2. Weltkrieg fast ausschließlich land- und forstwirtschaftlich strukturiert. Nach dem Krieg vollzog sich durch Industrie- und Gewerbeansiedlungen, durch starke Vermehrung des Handels, des Gewerbes und der Dienstleistungsbetriebe und nicht zuletzt durch die Entwicklung des Fremdenverkehrs ein Strukturwandel, so dass die Verbandsgemeinde Kell am See heute einen gesunden, eigenständigen Wirtschaftsraum darstellt. Industrie und Gewerbe, Fremdenverkehr sowie Land- und Forstwirtschaft bilden heute auch in Schillingen die existenziellen Schwerpunkte.

Rund 1.230 Einwohner zählt die Ortsgemeinde Schillingen derzeit. Dem Besucher bietet sich heute das Bild einer modernen Ortsgemeinde, in der neben den üblichen Infrastruktureinrichtungen auch zahlreiche öffentliche Einrichtungen wie z.B. Kindergarten, zweizügige Grundschule, Kirche, Pfarrheim, Mehrzweckhalle, Spielplätze sowie Sportanlage mit Tennisplätzen zu finden sind. Mit Recht können die Bürger Schillingens auch stolz sein auf ein gut ausgebautes und interessantes Rad- und Wanderwegenetz. Mit dem Fleschfelsen verfügt Schillingen gar über ein Naturdenkmal. Nicht zuletzt der, am Ortsrand gelegene Stausee, auch Waldweiher genannt, zieht den Besucher mit wunderschöner Idylle in seinen Bann und lädt zum Verweilen ein.